
speriamo chissà.
Baci Irene
Zur Auflockerung wieder mal zwischendurch 2 Bilder vom ersten Tag auf Ponta Delgada
Nach 30 Minuten Schlaf vor der Drehtüre in Hamburgs nächltlicher Novemberkälte geht diese 30 Minuten vor der Wiedereröffnungszeit wieder auf. Ich dürfe nur auf dierektem und schnellstem Wege zu Check In und Gate. Dürfe nicht die Restaurants besuchen. Als einziger Passagier kontrolliert der Sicherheitsdienst meinen "Flugschein". Ein elektronisches Ticket, das ich gar nicht hätte ausdrucken müssen, nach den internationalen Bestimmungen! Sein Namensschild dreht er um, als ich nach seinem Namen frage..
Mein für 20 € gerade gekauftes kettenfliesfett samt Kettenreiniger muss ich zurücklassen. Auf die bestehende M¨glichkeit selbiges in eine Plastikflasche umzufüllen werde ich nicht hingewiesen. Mir viel das auch erst ein, als ich den Krams für teure 3 € an der Geopäckaufbewahrung hinterlegt habe. Da ich niemanden habe, der es abholt werden diese 3 € ggf dazu für jeden einzelnen der folgenden 101 Tage sepereat neu berechnet - also 300 weitere Euronen...
Auf Sao Miguel kommen alle Sachen - bis auf eine leere Flasche - gegen meine Erwartung (siehe 2007) heile an...
Obwohl ich - unter Hinweis, das ich mehrere Stuunden für den Radzusammenbau brauche - frage, ob ich beim Gepäckband mein Rad zusammenbauen darf, soll ich dabei wieder mittendrin rausgeworfen werden. Wie 2006: http://azoren2007.blogspot.com/2006_12_17_archive.html
Verpackt wiegt das Trike, wenn ich der Flughafenwaage Hamburg "Sperrgepäck" glauben darf, 44 kg - samt Werkzeug und fast leeren Taschen!
Nun geht es - da sind auch alle Bilder des Tages entstanden - zu der im Buch "Azoren" von Michael Bussmann auf Seite 182 unter "Ponta Delgada, westliche Umgebung" beschriebenen Gegend. Phantastische erste Erlebnisse. Auch geradeaus geht es noch weiter an der Küste entlang.
Schlafplatz auf ca 142 m bei 18,5 Grad Celsius
351 Berauf Höhenmeter, 269 runter, maximale Höhe 146 m
5.3 km (über 4 km/h misst mein Cateye nur..) in 38,21 Minuten
Durchschnitt über 4 km/h: 8.3, Max 35.8
Temperaturen von 17 - 31 Grad Celsius
Weitere Bilder und Videos zu heute aus organisatorischen Gründen in einem seperaten Post mit gleichem Datum ohne Text!
An der Abschlußdemonstration nahmen auch Vertreter französischer und italienischer Gruppen teil. Ihr Verhalten schockierte andere Teilnehmer. Sie traten gemeinsam im Fummel auf, tanzten auf den Straßen und tuckten herum. In Boulevardzeitungen wurde die Demonstration als „Marsch der Lidschatten“ bezeichnet. Aus diesem Eklat entstand schließlich eine Strategiedebatte, der sogenannte Tuntenstreit. Die Gruppe der orthodoxen Marxisten vertrat die Ansicht, Solidarität erreiche man nicht mit Provokation. Männer in Frauenkleidern, das war für sie nicht annehmbar. In diesem Punkt waren die Politschwestern erstaunlich konservativ. Damit würde man die Arbeiterklasse eher verschrecken. Die Tunten wiederum wollten ihr effeminiertes Wesen nicht tarnen: Sie sahen sich als die eigentlichen Revolutionäre der Bewegung. Sie wollten ihre Unangepaßtheit und Andersartigkeit innerhalb der Gesellschaft ausleben und sich nicht bürgerlichen Normen und Konventionen unterwerfen.
Der Tuntenstreit tobte wie in allen Zentren der noch jungen Zweiten deutschen Schwulenbewegung auch in Hamburg. Er spaltete die Mitglieder der Homosexuellen Aktion Hamburg (HAH) in „Polit“- und „Lustfraktion“. Einer der damaligen Lust-Aktivisten, Götz Barner, im Rückblick: „Es ging pausenlos um die Diskussion, wie politisch die einzelnen Aktionen sind. Selbstverständlich war es für uns politisch, Fummel anzuziehen, auf der Bühne zu stehen und uns auszuleben.“
Indes wollten die Anhänger der HAH-Lustfraktion keineswegs Frauen imitieren. Weder rasierten sie sich ihre Bärte ab noch wurden die Augenbrauen gezupft. Im Gegenteil: Das Tragen von Frauenkleidern trotz dieser Attribute von Männlichkeit erschien als eine Möglichkeit, sich überhaupt als Schwuler öffentlich zu erkennen zu geben. Palästinensertücher und Parka wurden also gegen Kleider und Pumps getauscht. Das war ein wesentlicher Unterschied zu jenen angepaßten Homosexuellen, die nur nachts Fummel anzogen, um sich in ihre Idealfrau zu verwandeln. Harry Askitis, ein Verfechter des Fummeltragens, erinnert sich: „Mit ‘Sperrmüll-Jenny’ bin ich in Kleidern aus den zwanziger Jahren zur Uni gegangen. Anstelle einer Aktentasche hatten wir eine Handtasche. Wir wollten als Schwule identifiziert werden. Das Schlimmste wäre gewesen, wenn man uns mit einer Frau verwechselt hätte. Teilweise wurden wir von Männern auf der Straße angepöbelt. Frauen reagierten fast immer positiv. Die vielen spontanen Aktionen im Fummel haben mein Selbstbewußtsein, als Schwuler frei zu leben, enorm gestärkt.“
Zwischen Mitte und Ende der siebziger Jahre fanden in Hamburg zahlreiche Aktionen statt, zum Beispiel ein gemeinsamer Besuch der deutschen Erstaufführung des Musicals „Männer sind doch bessere Frauen“ mit Evelyn Künnecke und Peter Ahrweiler im Operettenhaus. Die Vorstellung wurde kurzerhand als Diskussionsplattform mit den Besuchern genutzt. Als der riesige Pulk von Fummeltrinen ins Theater kam, nahmen die Zuschauer an, dieser Auftritt gehöre zum Stück. Die Plätze in der ersten Reihe wurden erst eingenommen, als schon alle anderen Zuschauer saßen. Mit donnerndem Applaus wurden die Trinen begrüßt. Als der Vorhang aufging, konnte sich die Künnecke kaum halten vor Lachen über die Paradiesvögel. In der Pause wurde mit den Zuschauern über Homosexualität diskutiert.
Einer der unangepaßten Provokateure der Lustfraktion war die erwähnte „Sperrmüll-Jenny“. Den Tuntennamen hatte sich Jens-Peter Jacobsen mit der Herkunft seiner alten Wohnungseinrichtung verdient. Harry Askitis: „Jens hielt es immer für Quatsch, sich nach den Erwartungen anderer Menschen zu richten. Man sollte so sein, wie man ist und fühlt, sonst nichts. In dieser kompromißlosen Weise wollte er als Schwuler nicht angepaßt und ordentlich sein, sondern kompromißlos, schräg und nur den eigenen Bedürfnissen verpflichtet.“ Als „Grande Dame“ war er Maskottchen der „Lustfraktion“ und als Elektroniker technisches Herz der HAH- und Tuc Tuc-Veranstaltungen. Seine Flugblattgestaltungen hauchten der HAH ein Flair von Jugendstil ein. (wer eine Mail an das hamburgerinformationsradio@googlemail.com mit dem Betreff "Jens" sendet, bekommt Beispielbilder, auf denen sich etwa Jens selber gezeichnet hat)
1978 war das Jahr der Fummelfeten. Die Antirepressionsgruppe der HAH veranstaltete mehrere Feste, unter anderem im Kinderhaus Heinrichstraße, die auch von zahlreichen heterosexuellen Männern in Frauenkleidern besucht wurden. Die Programme waren ehrgeizige Mischungen aus Unterhaltung und Politik. Zu den Höhepunkten gehörten die Wahl des „Mannes mit dem schönsten Fummel“, eine Diskussion zum Thema „Schwule, Fummel, Heteros“, eine Ton-Dia-Show zur Schwulenunterdrückung sowie ein Sketch der Reihe „Papa, Charly hat gesagt“ mit schwuler Thematik. Für Live-Musik sorgten Angi Domdey, damals Sängerin und Gitarristin der Frauenband „Schneewittchen“, die „Spalding Sisters“ und Abbi Wallenstein mit Mitgliedern von „Alcatraz“. Im Gegensatz zu den eher auf allgemeine Volksbelustigung abzielenden kommerziellen Tuntenbällen im Besenbinderhof oder Curio-Haus hatten die Fummelfeten der HAH immer ein politisches Anliegen, um mit den Heteros ins Gespräch zu kommen. Die Verkleidung diente dazu, die Geschlechterrollen in Frage zu stellen und nicht dazu, aus einem Mann eine möglichst perfekte Frau zu machen. Mit dem Begriff „Trümmertuntenästhetik“ können die Kostüme auf den Fummelfeten am besten beschrieben werden: Der Fummel stammte überwiegend vom Sperrmüll oder aus Secondhand-Läden. Da wurden Füße der Größe 45 in zierliche Frauenschuhe gequetscht, Fünfmark-Perücken übergestülpt und aufsehenerregende Kreationen aus ausgedienten Röcken, Kitteln und Tüchern gezaubert. Dabei waren der Phantasie keine Grenzen gesetzt. – Und Bartträger ließen selbstverständlich diesen Teil ihrer männlichen Pracht stehen.

You have to ski well off-piste to reach this hideaway with homemade cakes to die for and views of the Argèntiere glacier.
Chez Vrony, Zermatt
A gorgeous collection of rooms with chandeliers and fabulous food. This celebrity haunt is great for gawping at beautiful people.
L’Auberge de Vernant, Flaine
A glamorous girl in skintight skiwear drives you to this lakeside haven in a snowmobile.
Le Blanchot, Méribel
Serves up quite dreamy food. Signature dishes of the head chef, Christophe Perrin, include warm macaroon with foie gras served with prunes and Armagnac.
Chez Dany, Verbier
A small, cosy restaurant with delicious regional cooking. Order the steaming spaghetti or the soupe au potiron - pumpkin soup served inside a loaf of bread.
Chalet de Pierres, Courchevel
This is on the Verdons piste in Courchevel 1850. Wine is costly but the fine mountain food is not too pricey. The patisserie table is one of the biggest in the Alps.
L’edelweiss, Val d’Isère
This is probably Val’s top restaurant so book ahead. A roaring fire and excellent, affordable local dishes await you at the nosherie above Le Fornet.
La Marmite, St Moritz
This is a gourmet favourite. Stick to the tasting menu (including creamed venison soup) or go mad and have the astronomically expensive truffle menus. Sublime dining with spectacular views.
La Maison Vieille, Courmayeur
It offers superb homemade pastas, focaccias, pizzas and cakes. Quite delicious Italian fare.
Cabane du Mont-Fort, Verbier
You have to queue to order your food but the offerings are excellent and the views fantastic. The perfect place for a beer and platter of cheese and cold cuts.